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48 Bühnen
 

Ein Weg von kleinen Schritten zu großen Vorhängen

60 Jahre Ballettschule Oremek-Reeves

 

Manchmal beginnt eine große Reise auf einer kleinen Bühne.

Am 3. Dezember 1967 war es so weit. Nach einem Jahr harter Arbeit und vieler Proben hob sich um 14.00 Uhr zum ersten Mal der Vorhang für die erste Ballettaufführung unserer Schule im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche Zur Himmelspforte.
 

Ein paar Stuhlreihen, ein Tonbandgerät, sehr viele selbstgenähte Kostüme – und ganz viel Herz.

Die erste Aufführung war klein, die Kulissen minimal, doch für unser geliebtes Ober-Eschbach war sie eine absolute Sensation. Eltern und Ortsansässige saßen dicht beieinander. Kinder warteten mit klopfendem Herzen hinter einem grauen Vorhang.
 

Es war eine fantastische Aufführung. Die Zuschauer applaudierten begeistert, die Kinder genossen zum ersten Mal einen solchen Applaus, und die Kulturlandschaft von Ober-Eschbach war um ein besonderes Ereignis reicher geworden. Im Übrigen wird bis heute gerne davon erzählt.

Niemand ahnte damals, dass dies der Anfang einer Reise über 48 Bühnen sein würde.

 

Die ersten Schritte

In den Anfangsjahren wuchs nicht nur die Zahl der Schülerinnen rasant – auch die Bühnen wurden immer größer.

Ein Meilenstein war der Einzug in das alte Kurhaus Bad Homburg im Jahr 1970. Nun galt es, die Weite und Höhe der Bühne mit Tanz, Kulissen, Kostümen und Magie zu füllen.

Für viele unserer Tänzerinnen war es das erste Mal, auf einer so „großen“ Bühne zu stehen.

Das heutige Kurtheater

Heute tanzen unsere Schülerinnen im Kurtheater Bad Homburg.

Eine Bühne mit professioneller Technik, ausverkauften Vorstellungen, anspruchsvollem Bühnenbild, Lichtdesign und musikalischer Präzision.

Was einst im Gemeindesaal begann, erfüllt heute ein ganzes Theater.
 

Und doch ist es derselbe Geist.
Derselbe Anspruch.
Dieselbe Liebe zum Detail.

 

Doch es waren nicht nur der Gemeindesaal und das Kurhaus. Unsere Ballettschule wurde auf verschiedenste Bühnen und zu zahlreichen Festen eingeladen – nicht nur in ganz Bad Homburg, sondern auch nach Friedrichsdorf, Neu-Anspach, Usingen, Hanau, Friedberg, Bad Nauheim, Frankfurt, Mainz, Regensburg und München.


An jenem Nachmittag des 3. Dezember 1967 begann etwas, das größer war als der Raum.

Von kleinen Schritten im Gemeindesaal bis zu großen Bühnen mit ausverkauftem Haus – unsere

Reise zeigt:

Wachstum geschieht Schritt für Schritt und jeder Schritt zählt.

 

Schlussgedanke

Unser Traum begann 1966 und tanzt 2026 – und darüber hinaus – weiter.
 

Eine Idee begann zu wachsen.
Eine Märchenaufführung begann zu leben.
Eine Schule begann, Geschichte zu schreiben.
 

Jahr für Jahr kamen neue Choreografien hinzu.
Neue Generationen.
Neue Kostüme.
Neue Bühnen.
 

Aus der kleinen Adventsaufführung wurde eine Tradition.
Aus Tradition wurde Kontinuität.
Und aus Kontinuität wurde Größe.
 

Heute, fast sechs Jahrzehnte später, öffnen sich die Türen unserer Ballettschule noch immer von Montag bis einschließlich Samstag für rund 230 Schülerinnen und Schüler.
 

Der Grundgedanke, die Liebe zum Ballett und die Freude an der kreativen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind dieselben geblieben wie im Jahr 1966.


Denn bei uns tanzt die Tradition mit der Zukunft, Tag für Tag. 

 

Herzlichst, 

Eure Jasmin 

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